Die Saison ist zu Ende – und wir gehen in die wohlverdiente Sommerpause.
Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um Danke zu sagen: Ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren, Fans, Helfer sowie an die Stadtgemeinde Gmunden für die großartige Unterstützung in der vergangenen Saison.
Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen!
Doch nach der Saison ist vor der Saison: Wir blicken bereits voller Vorfreude auf die kommende Saison 2026/27 und sind gespannt, was uns im Haifischbecken erwartet.
Die Nachwuchsabteilung der Traunsee Sharks Gmunden darf sich erneut über einen beeindruckenden Doppelerfolg freuen: Wie bereits im Vorjahr holten sowohl die U13 als auch die U11 den Titel des oberösterreichischen Landesmeisters und krönten damit eine herausragende Saison.
Gerade im Nachwuchs wird der Grundstein für die Zukunft eines Vereins gelegt – so auch beim traditionsreichen Eishockeyklub aus Gmunden. „Ein großartiger Teamerfolg! Unsere Spielerinnen und Spieler haben über die gesamte Saison hart gearbeitet und sich diesen Erfolg mehr als verdient. Wir sind stolz auf die Entwicklung der Teams“, betonen die Nachwuchsverantwortlichen der Sharks. Ein besonderer Dank gilt auch den Trainerinnen und Trainern, den engagierten Eltern sowie allen helfenden Händen im Hintergrund. Ihr Einsatz, ihre Zeit und ihre Begeisterung machen solche Nachwuchserfolge erst möglich.
U11 gewinnt hochspannendes Finale
Die U11 der Sharks sorgte im Finalturnier für echte Spannung. Nach einem souveränen 8:2-Halbfinalsieg gegen die Spielgemeinschaft der Icecats Linz und der Steyr Panthers trafen die jungen Haie im Endspiel auf die Spielgemeinschaft der Vöcklabrucker Voralpenkings und Oilers Salzburg.
Die Gmundner starteten stark und gingen rasch mit 2:0 in Führung. Doch die Gegner kämpften sich zurück und hielten die Partie bis in die Schlussminute offen. Erst kurz vor dem Ende konnten die Sharks den entscheidenden Treffer zum knappen 6:5-Sieg erzielen und damit ihren Landesmeistertitel erfolgreich verteidigen.
U13 triumphiert im Finale
Auch die U13 bestätigte ihre starke Saisonleistung eindrucksvoll. Im Finale gegen den EC Wels dominierten die jungen Sharks von Beginn an und ließen keinen Zweifel am Titelgewinn aufkommen. Mit hohem Tempo, sehenswertem Kombinationsspiel und großer Spielfreude setzten sich die Gmundner schließlich deutlich mit 10:0 durch.
Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer im Haifischbecken Gmunden zeigten sich begeistert von der spielerischen Überlegenheit der Mannschaft und feierten die jungen Landesmeister gebührend.
Emotionale Siegerehrung
Den würdigen Abschluss des erfolgreichen Turniers bildete die feierliche Siegerehrung, die vom Oberösterreichischer Eishockeyverband mit Präsident Christian Ladberg durchgeführt wurde. Auch Gmundens Bürgermeister Stefan Krapf ließ es sich nicht nehmen, den Mannschaften persönlich zu gratulieren. Er betonte die große Bedeutung der engagierten Nachwuchsarbeit und zeigte sich erfreut über die sportlichen Erfolge der jungen Gmundner Eishockeytalente.
Für die Spielerinnen und Spieler sowie ihre Familien und Freunde war die Siegerehrung ein emotionaler Höhepunkt und ein würdiger Abschluss einer großartigen Saison.
Sommerpause – und Vorfreude auf die nächste Saison
Nun geht es für die Nachwuchsteams in die wohlverdiente Sommerpause. Doch lange dauert es nicht, bis wieder Eishockey gespielt wird: Bereits im Juli und August stehen die Nachwuchsteams der Traunsee Sharks Gmunden wieder auf dem Eis.
Der Verein freut sich jederzeit über neue Talente, die den Weg zum Eishockeysport finden möchten. Alle Informationen zu Teams, Ansprechpartnern und Berichten der vergangenen Saison finden Interessierte auf der Vereinswebsite.
Für die CAM4DENT Sharks Gmunden ist die Saison 2025/26 beendet. Nach der knappen 3:4-Overtime-Niederlage in der heimischen Muki Eisarena mussten sich die Titelverteidiger auch auswärts in der Eisarena Kufstein geschlagen geben. Mit 4:3 nach Shoot-out entschied der HC Kufstein die Best-of-Three-Viertelfinalserie mit 2:0 für sich.
Damit müssen die Sharks ihre Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung frühzeitig begraben. Zwei hauchdünne Niederlagen besiegelten das 0:2 in der Serie – und somit auch das Saisonende für die Gmundner Haie. Was bleibt, ist große Enttäuschung – aber auch Stolz auf eine Mannschaft, die bis zur letzten Sekunde alles investierte.
Spiel 1 – 07.02: Intensives Duell und bitteres Overtime-Ende
Bereits das erste Play-off-Spiel in der heimischen Muki Eisarena ließ erahnen, wie eng diese Serie werden würde. Vor stimmungsvoller Kulisse entwickelte sich ein intensives Duell auf Augenhöhe. Die Sharks präsentierten sich von Beginn an mutig, aggressiv im Forechecking und zielstrebig im Abschluss. Zweimal gingen sie in Führung, zweimal schlug Kufstein zurück.
Neun Minuten vor dem Ende gelang den Tirolern der 3:3-Ausgleich – die Partie musste in die Overtime. Dort folgte der bittere Moment aus Sicht der Sharks: Nach nur 50 Sekunden erzielte Kufstein den entscheidenden Treffer zum 4:3. Trotz einer starken Leistung standen die Gmundner mit leeren Händen da und gerieten in der Serie mit 0:1 in Rückstand.
Spiel 2 – 14.02: Traumstart – Play-off-Krimi bis ins Shoot-out
Im zweiten Viertelfinalspiel in der Eisarena Kufstein – vor 1.078 Zuschauern, darunter zahlreiche mitgereiste Fans aus der Traunseestadt – erwischten die Sharks einen perfekten Start.
Bereits in der 3. Spielminute brachte Moritz Neurauter sein Team nach Vorarbeit von Marc-Andre Dorion und Fabian Richter mit 0:1 in Führung. Die Gmundner blieben tonangebend, kombinierten schnell und präzise – und legten in der 10. Minute nach: Hubert Berger traf nach Zuspiel von Elias Koller und Dorion zum 0:2.
Doch Kufstein bewies Moral. Stefan Reiter verkürzte wenig später auf 1:2, ehe Aleksi Airaksinen in der 20. Minute zum 2:2-Ausgleich traf. Beide Torhüter – Tobias Windhofer auf Seiten der Sharks und Thomas Pfarrmaier bei Kufstein – zeigten starke Leistungen und verhinderten weitere Treffer im ersten Drittel.
Wie schon im ersten Duell entwickelte sich auch das zweite Viertelfinalspiel zu einem echten Play-off-Krimi.
Das zweite Drittel war geprägt von hoher Intensität, kompromisslosen Zweikämpfen und zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Doch sowohl Windhofer als auch Pfarrmaier hielten ihre Teams mit starken Paraden im Spiel. Nach 40 Minuten stand es weiterhin 2:2 – die Spannung war greifbar.
Zu Beginn des Schlussabschnitts gingen die Hausherren erstmals in Führung: Stefan Reiter erzielte in der 42. Minute seinen zweiten Treffer zum 3:2. Für die Sharks war nun klar – sie mussten noch einmal alles nach vorne werfen.
In der 53. Minute, im Powerplay, setzte Dominik Stöttner energisch nach, Moritz Neurauter verlängerte clever, Jonas Kail übernahm und traf zum viel umjubelten 3:3-Ausgleich. Die Partie war erneut völlig offen.
Nach 60 Minuten stand es 3:3 – es ging in die Overtime. Trotz hochkarätiger Chancen auf beiden Seiten blieb die Verlängerung torlos.
Was folgte, war ein Shoot-out, das selbst routinierte Eishockey-Fans selten erleben: Insgesamt 30 Penaltys wurden ausgeführt. Spieler für Spieler traten an, Torhüter gegen Schützen – ein Nervenduell auf höchstem Niveau.
Schließlich verwandelte Clemens Paulweber den entscheidenden Versuch zum 4:3-Sieg für den HC Kufstein. Großer Jubel bei den Tirolern, tiefe Enttäuschung bei den Sharks. Mit dem 2:0-Seriensieg zog Kufstein ins Halbfinale ein – für Gmunden war die Saison beendet.
Stolz trotz bitterem Ausscheiden
Die Enttäuschung bei den Sharks ist verständlicherweise riesig. Dennoch überwiegt bei genauer Betrachtung auch der Stolz auf eine leidenschaftliche Leistung.
Head Coach Gregor Baumgartner fand nach dem Spiel klare Worte:
„Wir haben in beiden Spielen alles investiert. Im Play-off entscheiden Nuancen – und diesmal waren sie nicht auf unserer Seite. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt, darauf können wir aufbauen.“
Auch im Verein ist man sich bewusst, dass Kleinigkeiten den Unterschied ausmachten. Beide Partien hätten ebenso zugunsten der Gmundner kippen können. Einsatz, Kampfgeist und Teamzusammenhalt stimmten – am Ende fehlte das Quäntchen Glück.
Obmann Günter Kail ergänzt:
„Sicher ist die Enttäuschung über das Ausscheiden groß, aber unsere Sharks haben wirklich alles gegeben und in beiden Play-off-Partien einen ebenbürtigen Gegner abgegeben. Diesmal war das Glück nicht auf unserer Seite. Es schmerzt, wir wollten unbedingt mehr und länger im Rennen bleiben. Gratulation an den HC Kufstein und auch an mein Team samt Trainer Gregor Baumgartner. Jetzt heißt es nach vorne denken und gleich mit der Planung der nächsten Saison beginnen.
Es gibt viel Arbeit für das gesamte Cam4DentSharks Team. Ich möchte mich bei allen – von Betreuern und Helfern über Sponsoren, Fans bis hin zum Vorstand – ganz herzlich bedanken.“
Blick nach vorne
Für die CAM4DENT Sharks Gmunden endet damit eine intensive, emotionale und kämpferische Saison früher als erhofft. Doch die gezeigten Leistungen in den Play-offs haben bewiesen, dass die Mannschaft auf höchstem Niveau mithalten kann.
Nun gilt es, die Serie sorgfältig zu analysieren, Kräfte zu sammeln und die Planungen für die kommende Spielzeit aufzunehmen.
Der Grundstein ist gelegt – mit Charakter, Leidenschaft und einer Mannschaft, die niemals aufgibt.
Bericht und Bilder: Peter SOMMER FOTOPRESS / Administrator
Am Samstag steht für die CAM4DENT Sharks Gmunden das nächste große Playoff-Kapitel an. Im Viertelfinale treffen die amtierenden Meister auswärts in der Eisarena Kufstein auf den HC Kufstein. Nach der knappen 3:4-Overtime-Niederlage in der Muki Eisarena, führen die Tiroler in der Best-of-Three-Serie mit 1:0 – für die Sharks heißt es daher: alles auf Ausgleich!
Die Auftaktpartie hielt, was ein Playoff-Duell verspricht. Zweimal gingen die Gastgeber in Führung, zweimal kämpften sich die Kufsteiner zurück. Markus Prock brachte die Dragons im Schlussdrittel erstmals in Front, doch unsere Sharks zeigten einmal mehr Moral: Rund neun Minuten vor dem Ende stellte Paul Pirklbauer auf 3:3 und erzwang die Overtime. Dort entschied Kufstein die Partie nach nur 50 Sekunden für sich.
Trotz der Niederlage stimmte die Leistung – Einsatz, Intensität und Leidenschaft waren auf beiden Seiten spürbar. Nun gilt es, in Kufstein die entscheidenden Details noch konsequenter umzusetzen.
Head Coach Gregor Baumgartner zeigt sich kämpferisch: „Wir haben grundsätzlich ein gutes Spiel abgeliefert. Wie im Playoff üblich, entscheiden Kleinigkeiten – und die gilt es am Samstag noch besser und konsequenter umzusetzen. Wenn uns das gelingt, ist alles möglich!“
Die Sharks wissen um die Herausforderung in der Eisarena Kufstein, aber auch um ihre Qualitäten als Titelverteidiger. Mit der richtigen Einstellung, Disziplin und Playoff-Härte wollen die Gmundner die Serie zurück an den Traunsee holen und ein alles entscheidendes Spiel erzwingen.
Der Start in die Playoffs ist den CAM4DENT Sharks Gmunden misslungen. Im ersten Viertelfinalspiel der ÖEL mussten sich die Haie in der heimischen MUKI Eisarena dem HC Kufstein Dragons nach Overtime mit 3:4 geschlagen geben.
Playoff-Atmosphäre vom Feinsten in der MUKI Eisarena
Mit dem ersten Viertelfinale begann der Kampf um die Titelverteidigung der Sharks. Am Samstag, 7. Februar 2026, verwandelten fast 600 Fans die MUKI Eisarena in einen Hexenkessel. Beide Teams waren von der ersten Sekunde an voll auf Sieg eingestellt, das Medieninteresse – inklusive SalziTV – entsprechend groß.
Ein besonderes Highlight gab es bereits vor dem ersten Bully: Zehn Bürgermeister:innen und Vizebürgermeister:innen wohnten dem Ehrenpuckeinwurf bei. Unter ihnen Eishallen-Hausherr Bgm. Mag. Stefan Krapf sowie Nationalrätin Elisabeth Feichtinger, die auch als Vizebürgermeisterin von Altmünster anwesend war. Gemeinsam mit Sharks-Obmann Günter Kail, Trainer Gregor Baumgartner und den Kapitänen beider Teams wurde das Viertelfinale feierlich eröffnet.
Frühe Führung und intensiver Schlagabtausch
Die Stimmung auf den Rängen war wie immer grandios. Der Kufsteiner Fanclub war mit einem eigenen Bus angereist und lieferte sich ein lautstarkes Duell mit den Gmundner Anhängern.
Sportlich erwischten die Sharks den besseren Start: Bereits in der 4. Minute stellte Lukas Stöttner nach Zuspiel von Alwin Schuster und Marc-Andre Dorion auf 1:0. Doch Kufstein schlug zurück – Markus Prock glich in der 6:24 Minute im Powerplay zum 1:1 aus.
Es entwickelte sich ein echter Playoff-Fight mit hohem Tempo und vielen Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor der ersten Pause belohnten sich die Sharks: Fabian Richter verwertete in der 19:36 Minute ein perfektes Zuspiel von Dominik Stöttner und Moritz Neurauter zum 2:1. Mit dieser knappen Führung ging es in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken. Trotz zahlreicher Chancen blieb die Torausbeute gering. Ausgerechnet in Überzahl der Hausherren gelang den Gästen der Ausgleich: Clemens Paulweber traf in der 35:01 Minute zum 2:2.
Dramatisches Schlussdrittel und Overtime-Entscheidung
Bitter wurde es für die Sharks in der 43. Minute, als Patrick Gaffal nach einem Foul eine 5-Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt. Kufstein nutzte die numerische Überlegenheit eiskalt – erneut war es Markus Prock, der in der 44. Minute auf 2:3 stellte.
Die Sharks zeigten Moral, übernahmen wieder das Kommando und drängten auf den Ausgleich. Dieser fiel in der 50:51 Minute: Paul Pirkelbauer traf nach Vorarbeit von Alwin Schuster und Andre Flatscher sehenswert zum 3:3. Trotz weiterer Topchancen auf beiden Seiten blieb es dabei – Overtime!
In der Verlängerung hatte schließlich Kufstein das bessere Ende für sich. Aleksi Airaksinen setzte über die linke Seite zu einem energischen Antritt an, spielte quer auf Clemens Paulweber, der bereits nach 50 Sekunden in der Overtime (61.) zum 3:4-Auswärtssieg für die Dragons einschoss. Großer Jubel bei den Tirolern und ihren mitgereisten Fans, anerkennender Applaus von den Gmundner Anhängern für ein hochklassiges Viertelfinalspiel.
Damit führen die Tiroler in der Best-of-Three-Serie mit 1:0 und können bereits am nächsten Samstag in Kufstein mit einem Heimsieg den Einzug ins Halbfinale fixieren.
Trainerstimme
„Ein Duell auf Augenhöhe. Leider haben wir uns durch zu viele Strafen selbst geschwächt und damit unseren guten Spielfluss verloren. Das kräftezehrende Spiel führte schließlich zur Overtime – und dort ist auch viel Glück dabei. Insgesamt war es ein sehr ansehnliches und spannendes Viertelfinalspiel mit guter Leistung“, so Sharks-Trainer Gregor Baumgartner nach der Partie.
Ausblick
Spiel 2 – Samstag, 14. Februar 2026, in Kufstein. Mit einem Sieg der CAM4DENT Sharks Gmunden würde es am Mittwoch, 18. Februar 2026, zum großen Showdown in der MUKI Eisarena Gmunden kommen – Spielbeginn 19:30 Uhr.
Ergebnisse der ÖEL-Viertelfinalspiele vom 7.2.2026
Jetzt beginnt die fünfte Jahreszeit! Am Samstag fällt in der Ö Eishockey Liga der Startschuss zu den überregionalen Playoff-Viertelfinalduellen – und für die CAM4DENT Sharks wartet dabei ein altbekannter Gegner.
Der Titelverteidiger trifft zum Auftakt der Viertelfinalserie in der Muki Eisarena Gmunden erneut auf den HC Kufstein. Es ist eine Neuauflage des packenden Viertelfinales der Vorsaison – mit ganz besonderer Brisanz.
Déjà-vu mit Vorgeschichte
Schon im Vorjahr standen sich Sharks und Dragons in der Runde der letzten Acht gegenüber. Damals verschafften sich die Tiroler mit einem klaren 4:0-Auswärtssieg am Traunsee eine komfortable Ausgangslage. Doch die Haie schlugen zurück, kämpften sich auswärts eindrucksvoll heran und entschieden die Serie letztlich mit einem Doppelschlag im Schlussdrittel für sich. Am Ende stand ein 1:6-Auswärtssieg und der Einzug ins Halbfinale – auf dem Weg zum späteren Meistertitel.
Für den HC Kufstein war das frühe Playoff-Aus ein schmerzhafter Moment. Nun bietet sich den Unterinntalern rasch die Chance auf Revanche.
Cam4Dent Sharks mit Höhen und Tiefen
Die Sharks starteten stark in die Saison, dominierten den Osten vor Weihnachten und legten eine Serie von neun Siegen in Folge hin. Erst eine 0:4-Heimniederlage gegen den WEV kurz vor dem Heiligen Abend brachte einen Dämpfer, dem fünf Niederlagen folgten. Der amtierende Meister fand jedoch rechtzeitig wieder in die Spur.
Kufstein belegte im Westen Rang drei hinter Lustenau und Hohenems, zeigte dabei aber vor allem gegen den SC Hohenems mit zwei Siegen (7:4 zuhause, 5:2 auswärts) seine Qualitäten.
Neuer Modus – volle Intensität
Neu in dieser Saison: Das Playoff-Viertelfinale wird im Best-of-Three-Modus (H/A/H) ausgetragen. Jeder Fehler kann entscheidend sein – Intensität und Fokus sind vom ersten Bully an gefragt.
Sharks-Head-Coach Gregor Baumgartner blickt mit Respekt und Vorfreude auf das Duell:„Wir freuen uns auf die Herausforderung und auf das erneute Duell gegen den HC Kufstein. Die Dragons werden auf jeden Fall bereit sein für die Revanche – und es wird an uns liegen, ob wir genug Intensität in die Playoffs mitnehmen können.“
Spiel 1 – Viertelfinale
UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden vs. HC Kufstein Samstag 07.02.2026 Muki Eisarena Gmunden
Der Start in die Playoffs erfolgt am Samstag, 7. Februar 2026, um 18:30 Uhr in der Muki Eisarena. Als Gegner im ersten Viertelfinale treffen die SHARKS – wie bereits im Vorjahr – auf den HC Kufstein.
Vorsicht ist geboten: Die Kufsteiner feierten in der vergangenen Saison im Heimspiel in Gmunden einen deutlichen 4:0-Erfolg. Doch die SHARKS bewiesen Moral und Comeback-Qualitäten. Im zweiten Viertelfinale in Kufstein gelang ein sensationeller 6:1-Auswärtssieg, der letztlich den Aufstieg ins Halbfinale bedeutete.
Im letzten Spiel des Grunddurchgangs der ÖEL kam es am Samstag, 31. Jänner 2026, in der Eishalle Kapfenberg zum großen Showdown um Platz eins der Division Ost. Die punktegleichen CAM4DENT Sharks Gmunden trafen auswärts auf Tabellenführer KSV Kängurus Kapfenberg. Für den Sieger ging es nicht nur um den Divisionssieg, sondern auch um das begehrte Pickrecht für das Playoff-Viertelfinale.
Beide Teams starteten hochmotiviert, doch der Beginn verlief aus Sicht der Sharks alles andere als nach Wunsch. Die Gastgeber legten ein furioses erstes Drittel hin und stellten früh die Weichen auf Sieg. Lukas Draschkowitz (9.), Iacopo Granza (14.), Lukas Winkler (16.) und Stefan Trost (18.) sorgten für eine deutliche 4:0-Führung nach 20 Minuten – ein klarer Dämpfer für die Haie vom Traunsee, die trotz großem Einsatz nicht richtig ins Spiel fanden.
Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Florian Hoppl auf 5:0 (22.). Die Sharks zeigten Moral und kamen wenig später zum Ehrentreffer: Bastian Szieber traf nach Zuspiel von Simon Reder und Marc-André Dorion zum 5:1 (24.). Mehr sollte den Gmundnern an diesem Abend jedoch nicht gelingen.
Im Schlussdrittel machte Kapfenberg endgültig alles klar. Phileas Lyssy (43.) und erneut Stefan Trost (47.) stellten den Endstand von 7:1 her. Damit sicherten sich die KSV Kängurus Platz eins in der Division Ost und das Pickrecht für das Playoff-Viertelfinale.
Auch wenn der Abschluss des Grunddurchgangs aus Sicht der Sharks enttäuschend verlief, überwiegt das große Ganze: Die CAM4DENT Sharks Gmunden beenden den Grunddurchgang auf einem hervorragenden 2. Tabellenplatz und haben damit eine ausgezeichnete Ausgangsposition für die Playoffs erreicht.
Trainer Gregor Baumgartner zeigte sich nach der Partie selbstkritisch, aber kämpferisch: „War nicht unser Tag heute. Die Mannschaft konnte die erforderliche Leistung nicht abrufen. Trotz allem ist Platz zwei eine Top-Leistung, und wir haben bis zum letzten Spiel um Platz eins mitgespielt. Der Blick ist nach vorne gerichtet – jetzt beginnt der richtige Kampf um die Titelverteidigung.“
Jetzt heißt es: Grunddurchgang abhaken, Fokus nach vorne und gemeinsam angreifen! Beste Voraussetzungen also für packende Playoff-Serien und hochklassiges Eishockey
Der Start in die Playoffs erfolgt am Sonntag, 7. Februar 2026, um 18:30 Uhr in der Muki Eisarena der Gegner ist der HC Kufstein.
Der Liga-Playoff-Modus im Überblick
Der Playoff-Start erfolgt am 07. Februar 2026 mit dem Viertelfinale. Auch in der aktuellen Spielzeit sorgt nach dem Grunddurchgang ein Playoff-Pick für zusätzliche Spannung: Das jeweils bestplatzierte Team der Division West und Division Ost darf seinen Viertelfinal-Gegner aus dem Dritt- oder Viertplatzierten der jeweils anderen Division auswählen.
Die Playoff-Duelle – beginnend mit dem Viertelfinale, über das Halbfinale bis hin zum Finale – werden ab der kommenden Spielzeit durchgehend im Best-of-Three-Modus (Heim/Auswärts/Heim) ausgetragen.
Bericht und Bilder Peter SOMMER FOTOPRESS / Administrator